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    Rekonstruktion "Altes E-Werk"

    Wernigerode, den 04.12.2006

    Das "Alte E-Werk" wurde in mehreren Bauabschnitten rekonstruiert und soll als Kunst- und Kulturzentrum genutzt werden. Das Objekt befindet sich im Zentrum der Stadt Blankenburg (Harz) mit Lage im Altstadtsanierungsgebiet. Das zweigeschossige Gebäude wurde um 1890 zur Gleichstromerzeugung erbaut und war bis 1995 als E-Werk und Verwaltungsgebäude von den Stadtwerken Blankenburg GmbH in Nutzung. Heute stehen Teile des Gebäudes unter Denkmalschutz.

    Das alte E-Werk hat eine überwiegend gute Rohbausubstanz mit überdurchschnittlich hohen Geschosshöhen. Die Gesamtarchitektur wird mit "gut" eingestuft. Der Sanierungsbedarf erstreckt sich allgemein über Installationen für Strom, Wasser, Sanitär. Die große Halle im Erdgeschoss bietet mit ihrer ausgezeichneten Architektur viel Raum für eine breite Palette an Kunstprojekten. So soll die große Halle beispielsweise für Symposien, Künstlerworkshops, als große Galerie oder auch für musikalische Projekte genutzt werden. Die ebenfalls im Erdgeschoss befindlichen kleineren Räume werden als Begegnungsstätte ausgebaut.

    Die zur Krummen Straße angrenzenden großen Räume im Erdgeschoss können für das Teilprojekt „Von Gutenberg bis Multimeda” genutzt werden.

    Im Querbau des Gebäudes mit seinen großflächigen Räumen im Erdgeschoss ist ausreichend Platz für Werkstattarbeiten vorhanden. So können dort Künstler ihre jeweiligen Arbeiten fertigen und Kunstprojekte finden Platz zur Umsetzung.

    Die hellen Räume im Obergeschoss sind auf Grund ihrer idealen Aufteilung besonders gut für eine Künstlergalerie sowie Seminarräume im Kunstbereich geeignet. Im Obergeschoss befinden sich noch weitere kleine Räume, die Platz für die notwendigen sanitären Anlagen bieten.

    Zweck des Jugend-Sofort-Programmes ist es, Langzeitarbeitslosen und von Langzeitarbeitslosigkeit bedrohten Jugendlichen, die auf Grund ihrer mangelnden Berufserfahrung oder wegen sonstiger in der Person liegender Probleme auf dem Arbeitsmarkt schwer vermittelbar sind die Eingliederung ins Erwerbsleben zu erleichtern und sie so bei der Schaffung einer dauerhaften Lebensgrundlage zu unterstützen. Die arbeitslosen Jugendlichen sollen in ihrer beruflichen und sozialen Kompetenz  stabilisiert und an die Anforderungen des Arbeitsmarktes herangeführt werden. Der Erwerb von Berufspraxis ist dabei von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Einmündung in die Arbeit. Des weiteren kann eine sehr arbeitsweltnahe Beschäftigungssituation erzeugt werden.

    Im Rahmen der Maßnahme wurden von 20 langzeitarbeitslosen Jugendlichen vor Vollendung des 25. Lebensjahres mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und 2 Anleitern im 2. Bauabschnitt folgende Arbeiten  durchgeführt: 

    • Arbeiten im Außenbereich: Abriss Schuppen im Innenhof, Aufräumungsarbeiten, Vorbereitungsarbeiten  zur Neuverlegung des Abwasserkanals 
    • Zuarbeiten zum Neubau der Heizungs-, Sanitär- und Elektroanlagen
    • Rückbau der Wände im Obergeschoss sowie Maurer- und Putzarbeiten
    • Abbruch- und Stemmarbeiten, Maurer-, Putz- und Malerarbeiten im Erdgeschoss
    • Fußbodenarbeiten im gesamten Objekt, einschließlich Verlegen von Fußbodenbelag  
    • Rüstarbeiten im Kellerbereich, Entrostung von Stahlträgern und Gusseisensäulen 
    • Projekthalle: Rückbau Kanäle, Aushub Fußboden, Putz- und Maurerarbeiten, Bagger-, Stemm- und Rüttelarbeiten am Fußboden, Einbringen von Estrich Estrich 
    • Rückbau der Schornsteinköpfe
    • Verlegen von Fußbodenbelag in verschiedenen Räumen des Objektes
    • Aufarbeitung Fenster und Türen   

                                                                       Projekthalle vorher / nachher                                          

                                                                        Multimedia vorher / nachher

     

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