Umstrukturierung beim Sozialorientierten Erwerbsbetrieb und dem Verein „Brücke“: SETA und Verein „Brücke“ sollen zum 1. Januar umstrukturiert werden. Damit übernimmt die SETA den sogenannten „arbeitsmarktpolitischen Part“ vom Verein „Brücke“. Die bisherige SETA-Geschäftsführerin Ute Reimann verlässt die Gesellschaft im Rahmen des Umbaus.
Blankenburg. Vorrangiges Ziel der Überlegungen zur Umstrukturierung des Vereins „Brücke“ sowie des gemeinnützigen Sozialorientierten Erwerbsbetriebs (SETA GmbH) sei es, in der flächenmäßig deutlich gewachsenen Stadt Blankenburg einen gemeinsamen Träger und Ansprechpartner für „arbeitsmarktpolitische Projekte“ zu etablieren. Dies erklärten gestern die SETA-Gesellschafter Verein „Brücke“, Förderverein Kulturregion sowie der Verein „Gesund älter werden im Harz“ in Person von Detlef Schmelz, Klaus Dumeier und Hans- Joachim Schulze in einer schriftlichen Stellungnahme. Nach deren Angaben begrüße auch die Stadt Blankenburg, namentlich Bürgermeister Hanns-Michael Noll, ausdrücklich die Idee, in Zukunft einen Ansprechpartner und Träger in der Stadt zu haben. So ließen sich die Wünsche und Aufgaben für die Region besser koordinieren und nachhaltig umsetzen.
Die SETA-Gesellschafter stellten in diesem Zusammenhang klar, dass nicht – wie gestern berichtet – die SETA aufgelöst und der, in eine GmbH umgewandelte Verein „Brücke“ die Aufgaben übernehme. Vielmehr sollen ab 1. Januar die Aufgaben zur Arbeitsförderung, die bislang der Verein „Brücke“ in Eigenregie erledigt habe, in die SETA GmbH integriert werden. Innerhalb dieser Umstrukturierung verlasse die bisherige Geschäftsführerin der SETA, Ute Reimann, die Gesellschaft. Sie werde als Chefi n von „Zukunft Harz“ weiter eine wichtige Ansprechpartnerin in der Region bleiben. In diesem Zusammenhang bedanken sich die drei Gesellschafter bei Ute Reimann „für die geleistete Aufbauarbeit in den zwei schwierigen Anfangsjahren“.
Harzer Volksstimme