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    Tourismuspreis des Landes für Blankenburger Verein „Gesund älter werden“

    Wernigerode, den 21.11.2009

    Preiswürdig: Freundlicher Service im Wandernadel-Büro: Große Freude beim Verein „Gesund älter werden im Harz“. Der Träger des Projekts „Harzer Wandernadel“ wurde für sein Engagement mit dem Tourismuspreis des Landes in der Kategorie „Touristischer Dienstleister“ ausgezeichnet.

    Blankenburg. Die Erfolgsgeschichte der Harzer Wandernadel geht weiter. Am Mittwochabend überreichte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff den Tourismuspreis 2009 an den Blankenburger Trägerverein „Gesund älter werden im Harz“. Vereinschef Klaus Dumeier nahm im Himmelswege-Besucherzentrum „Arche Nebra“ den Pokal – die „Vorreiter“ –, Urkunde und ein Hausschild (wir berichteten). Zusätzlich darf sich der Verein über Werbeaktionen im Wert von 10 000 Euro freuen. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir diesen Preis erhalten haben“, erklärte Dumeier. Besonders freue ihn, dass ein Projekt ausgezeichnet wurde, dessen Keimzelle aus dem Bereich der Kommunalen Beschäftigungsagentur (KoBa) Wernigerode stamme und sich in sehr kurzer Zeit auf sechs Landkreise in drei Bundesländer ausgeweitet hat.

    Die Jury habe aus seiner Sicht sehr gut erkannt, dass dieses Projekt nicht nur den Tourismus stärkt, sondern auch Bedeutung für den Arbeitsmarkt hat. „Unser erklärtes Hauptziel ist es, reguläre Dauerarbeitsplätze und Arbeitsgelegenheiten, speziell für benachteiligte Arbeitnehmer, zu schaffen und zu erhalten“, so Dumeier. Dar über hinaus stärke das Projekt allgemein den Tourismus im Harz, indem es die gesamte Region vermarktet, neue Zielgruppen erschließt, bekannte und weniger bekannte touristische Angebote verbindend kommuniziert und Gäste mittel- und langfristig an Den Harz bindet“, erklärte der Vereinschef.

    Preiswürdig ist aber vor allem der Kundenservice des Wandernadel-Büros in der Oberen Mühle in Blankenburg durch Christina Grompe und ihr Team. Dazu zählt Dumeier die individuelle Vor-Ort-Betreuung der Wanderer, die telefonische und schriftliche Beratung, die zügige Bearbeitung von Beschwerden und  Schadensmeldungen sowie der effiziente Einsatz des Reparaturteams.

    Dumeier erinnerte in diesem Zusammenhang an die schnelle Umsetzung der Idee der Harzer Wandernadel, die im Jahr 2005 von KoBa-Mitarbeiter Michael Lütje geboren wurde. Der Verein Brücke und das VHS-Bildungswerk in Blankenburg war zunächst mit ersten Recherchen betraut worden. In den Landkreisen Wernigerode und Goslar wurden Kontakte zu den Harzklub-Zweigvereinen geknüpft, später die Standorte der inzwischen 222 Stempelstellen festgelegt, Stempelkästen gebaut, Stempel und Zubehör angefertigt. Seit Oktober 2005 ist „Gesund älter werden im Harz“ Träger des Projekts. Ein besonders wichtiger Partner ist seither auch das Büro „Zukunft Harz“ in Wernigerode, das neben Kartenmaterial und Flyern auch die Internetseite professionell erstellt hat und im Rahmen eines Kooperationsvertrages betreut.

     

    Harzer Volksstimme

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